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Aus der Bar
NEU: Jeden Sonntag ab 15.00 Uhr Tanztee im Tiffany
Geschrieben am Mittwoch, 20.Januar. @ 16:56:45 CET von Mors
Ab sofort haben wir für Sie jeden Sonntag ab 14.30 Uhr zum Tanztee geöffnet.
Da die Wandelhalle im Kurpark, welche bisher zum Tanztee für Kurgäste genutzt wurde nun umgebaut wird, sind wir stellvertretend eingesprungen um den dortigen Gästen eine neue Bleibe für den Sonntag nachmittag anzubieten.
Selbstverständlich wollen wir damit aber auch unsere eigenen Stammgäste und neues Puplikum begeistern, denn jetzt kann der Tanzspaß noch früher beginnen. Natürlich haben wir durchgängig bis 02.00 Nachts geöffnet, es kann also getanzt werden bis die Füße wehtun.
Neben unserer normalen Speisekarte, welche Pizza und verschiedene andere Snacks enthält,
halten wir auch jede Woche neue leckere Torten und Kuchen für Sie bereit.
Die Musik zum Tanztee präsentieren Ihnen unsere erfahrenen DJs oder eine Liveband.
Was wann auf dem Programm steht, können Sie jederzeit auf unserer Homepage oder bei uns im Tiffany erfahren.
Am 31. Januar wird es denn nächsten Termin mit Livemusik geben. Dann nämlich tritt bei uns nochmals das "Duo der Sterne" auf. Vor einer Woche waren Sie schon mal bei uns und lieferten ein tolles Programm ab.
Wir freuen uns auf jedenfall schon wieder auf den nächsten Sonntag.
Der Eintritt ist bei normalem Programm frei.
Bei Livemusik mit Band - 4,00 Euro
PS: Die Taunus Zeitung hat übrigens auch einen schönen Bericht über unseren neuen Sonntag geschrieben. Wenn sie ihn noch nicht gelesen haben, können Sie das hier gleich noch nachholen. Im erweiterten Text dieses Artikels finden Sie nochmal eine Kopie davon.
Der Tanztee hat im Tiffanys eine neue Heimat gefunden – Vor allem Männer sind willkommen
Darf ich bitten? Klaus Michael und seine Olinka fegten am Wochenende noch über die Tanzfläche im Tiffanys; in den kommenden Wochen sorgen sie als „Duo der Sterne“ für Live-Musik. Foto: hrho Darf ich bitten? Klaus Michael und seine Olinka fegten am Wochenende noch über die Tanzfläche im Tiffanys; in den kommenden Wochen sorgen sie als «Duo der Sterne» für Live-Musik. Foto: hrho
Von Martina Dreisbach
Die Wandelhalle wird umgebaut – und damit waren die Teilnehmer des Tanztees plötzlich heimatlos. Jetzt haben sie im «Tanzlokal Tiffany» Unterschlupf gefunden.
Bad Homburg. «Es muss am Wetter liegen», sagt Erika Rothe. «Es ist das Glatteis, da fahren die Leute ungern», sagt Margit Morshäuser, unter Tänzern als das «Maggittsche» bekannt, die Chefin vom Tanzlokal Tiffany an der unteren Louisenstraße. Hier findet an diesem Sonntag zum zweiten Mal der «Tanztee» statt, der wegen der Umbauarbeiten des Cafés im Kurpark bis zum Frühjahr dringend Unterschlupf gesucht hatte (wir berichteten).
Erika und Margit kennen sich erst seit kurzem, verstehen sich aber prächtig und sind «per Du». Das liegt an der Leutseligkeit der Wirtin und an Erika Rothes Berliner Temperament, mit dem sie sich zur Fürsprecherin der etwa 300 Wandelhallentänzer gemacht hat, die auf ihr sonntägliches Vergnügen keinesfalls verzichten wollten. Über einen der Tänzer kam der Kontakt zu Margit zustande, die nun ihren freien Nachmittag in ihrem «Wohnzimmer» verbringt, wie sie das gemütliche Lokal nennt.
Eintritt frei
Der Eintritt zum Tanztee, der um 14.30 Uhr beginnt und offiziell bis um 19 Uhr geht, ist frei – nur die Garderobe kostet einen Euro. Wer dann noch nicht erschöpft ist, kann bis zwei Uhr in der Nacht weitermachen. So lange hält die Chefin Stellung und sieht dabei bestaunenswert erholt aus.
«Keine freien Tänzer», beklagt sich Erika Rothe und lässt den Blick durchs Lokal schweifen. In der Tat, die Damen sind in der Überzahl, doch nicht wenige der etlichen Tische – runde wie rechteckige – sind besetzt. Das Licht ist dämmrig wie ewiger Sonnenuntergang.
Die verspiegelten Säulen, die Margit Morshäuser vor 19 Jahren bei Übernahme des Lokals einbauen ließ, vergrößern den Raum, der 130 Sitzplätze bietet. Drei DJs hat sie an der Hand; auch Senol, ein junger Türke, ist gekommen und sorgt beim ausgelagerten Tanztee mit Hits aus den Siebzigern und Achtzigern für Stimmung. Jetzt singt Doris Day «Que Sera, Sera», und die Gäste verlassen Kaffee und Tortenstücke oder «Spritziges», wie die Chefin ein Gläschen Sekt nennt, um in bester Tanzstundenmanier ihre Runden auf dem Parkett zu drehen.
Jung gebliebene Senioren
Sie sehen adrett aus – eine Dame trägt ein keckes schwarzes Hütchen, ein Herr eine helle Anzugweste. «Vierzig plus», sagt Margit Morshäuser, auch Jüngere seien willkommen. Doch die meisten sind jung gebliebene Senioren. Tanzen muss gesund sein. Das milde Licht tut sein Übriges, die Musik kommt gedämpft aus den Lautsprechern. Die Gäste wollen das so, wie die Chefin sagt, Unterhaltung muss möglich sein.
«Ich bin Ernst, eigentlich Ernesto», sagt ein weißhaariger Herr in feinem dunklen Zwirn mit blütenweißem Hemd und gestreifter Krawatte, und reicht Margit die Hand. «Ich will mal gucken, ob meine Mädchen auch alle da sind.» Dann verschwindet er in der Menge. Sekunden später taucht er wieder auf. Er hat Erika Rothe im Arm, beide tanzen zu «Mendocino», zu «Himbeereis zum Frühstück» und all den Schlagern aus den Siebzigern, die ältere Herrschaften jung und beweglich halten. Erika lässt sich trefflich führen und strahlt. Es hat doch noch geklappt mit einem Tänzer.